Hilfen für Kursleitende und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit

Die Arbeit mit Flüchtlingen stellt alle Engagierten vor besondere Herausforderungen. Wir haben hier Materialien für Kursleitende aufgelistet, Übersetzungshilfen zusammengetragen und einiges Interessante für ehrenamtlich Arbeitende ausgewählt.

  • Auf der Seite www.refugees.rlp.de hat die rheinland-pfälzische Landesregierung ihr Informationsangebot für Flüchtlinge zentral gebündelt. Auf Deutsch, Englisch und Arabisch sind hier neben Informationen für Flüchtlinge zum Asylverfahren, den Erstaufnahmeeinrichtungen, zur sozialen und Arbeitsmarktintegration, Hinweisen zum gesellschaftlichen Zusammenleben und den Werten unseres Landes  auch Informationen für ehrenamtlich Engagierte zu finden.
  • Viele der Geflüchteten möchten schnellstmöglich eine Arbeit aufnehmen oder eine Ausbildung beginnen. Gleichzeitig wollen zahlreiche rheinland-pfälzische Unternehmen AsylbewerberInnen bzw. anerkannten Flüchtlingen die Chance geben, in ihrem Betrieb zu arbeiten. Doch obwohl sich damit die Wünsche der Flüchtlinge mit der Bereitschaft vieler Unternehmen decken, ist der Weg zu einem Praktikum, einer Ausbildung oder einer Beschäftigung mit vielen rechtlichen Fragen verbunden. Die Landesregierung RLP bietet auf der Internetseite Wege-in-Arbeit.rlp.de rheinland-pfälzischen Unternehmen Informationen zur Beschäftigung und Ausbildung von Flüchtlingen.
  • Allgemeine Einstiegsinformationen für Flüchtlinge die Studieren möchten, bietet der Deutsche Allgemeine Austauschdienst e.V. (DAAD) auf der Seite „Studieren in Deutschland“ in Deutsch, Arabisch, Dari, Pashto und Urdu.
  • Der Refugee Guide ist eine Orientierungshilfe die sich an Besucher, Geflüchtete und zukünftige Bürger Deutschlands richtet. Sie dient der Orientierung in der ersten Zeit des Aufenthaltes. Diese Orientierungshilfe in richtet sich in 15 verschiedenen Sprachen speziell an Geflüchtete, die noch nicht an staatlichen Integrations- und Deutschkursen teilnehmen können. Sie wurde v.a. von Studenten und Doktoranden mit verschiedensten (geographischen und kulturellen) Hintergründen erstellt.
  • Welche Rechte haben Frauen in Deutschland? Die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes hat ein Informationsblatt erstellt, das in zehn Sprachen darüber informiert. Neben der rechtlichen Aufklärung verfolgt der Flyer das Ziel, Gewalt zu verhindern und Frauen Hilfe an die Hand zu geben, die von Gewalt betroffen sind oder diese beobachten. Im Einzelnen wird in Deutsch, Englisch, Arabisch, Albanisch, Serbisch, Paschtu, Farsi, Urdu, Französisch und Swahili über Rechte informiert.
  • Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat den Flyer „Erstorientierung für Asysuchende“ herausgegeben. Er bietet eine Erstorientierung und zeigt schrittweise die wichtigsten Stationen im Ablauf des Asylverfahrens, die ein Asylsuchender unbedingt durchlaufen muss. Der Flyer steht auf Deutsch, Englisch und in den Sprachen Arabisch, Dari, Farsi, Kurdisch und Tigrinya zum Download zur Verfügung.
  • Mit der großen Zahl der Flüchtlinge, die nach Europa kommen, hat auch die Zahl der Flüchtlinge, die als besonders schutzbedürftig gelten, zugenommen.Die Aktion Mensch listet auf ihrer Seite „Flüchtlinge und Behinderung“ Möglichkeiten der Beratung und medizinischen Versorgung von Flüchtlingen mit Behinderung auf.
    Soeben wurde eine kostenlose Hilfsmittelbörse für Flüchtlinge mit Behinderung auf Facebook gestartet.
  • Für Flüchtlinge mit Behinderung ist es besonders schwierig, an Hilfsmittel wie Rollstuhl, Blindenlangstock oder Gehstöcke zu kommen. Wer solche und ähnliche Hilfsmittel besitzt und sie nicht mehr benötigt, kann sie über die Facebook-Seite „ability4refugees“ kostenlos an andere Menschen abgeben. Die Hilfsmittel können nur kostenlos abgegeben werden.
    Hinter dem Projekt stehen die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) e. V. und die Andreas-Mohn-Stiftung.
  • Viele Flüchtlinge sind von Behinderung oder chronischen Erkrankungen betroffen und wissen nicht, was ihnen im Gesundheitssystem zusteht. Die Unabhängige Patientenberatung (UPD) bietet seit kurzem eine kostenlose Beratung in arabischer Sprache an. Die Beratung erfolgt bis auf Weiteres nur telefonisch. Die Rufnummer ist aus dem deutschen Festnetz kostenlos zu erreichen. Die Hotline ist zwei Mal die Woche für jeweils zwei Stunden erreichbar.
    Die UPD berät vor allem zu den Bereichen Patientenrechte und allgemeine Gesundheitsversorgung. Neben Arabisch bietet sie auch Beratung auf Russisch und Türkisch.
  • Die App Ankommen begleitet Flüchtlinge in Ihren ersten Wochen. Sie können hier selbst Deutsch lernen, viel über Deutschland erfahren, welche Regeln gelten hier und worauf sollten Sie achten. Sie bekommen die wichtigsten Informationen über das Asylverfahren, über Wege in Ausbildung und Arbeit. In fünf Sprachen, werbefrei, kostenlos und offline nutzbar.
    Die App ist ein Angebot des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, das gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit und dem Goethe-Institut die Inhalte bereitgestellt hat. Der Bayerische Rundfunk hat die App realisiert und mit redaktionell-didaktischer Beratung unterstützt.
  • Flüchtlinge mögen wenig besitzen, wenn sie nach Deutschland kommen – ein Smartphone haben doch die meisten von ihnen. Warum also nicht mit dessen Hilfe Deutsch lernen? Eine neue Sprachlern-App speziell für Flüchtlinge bietet die Diakonie Niedersachsen zusammen mit dem Starnberger Goethe Verlag an. Bis zu 800 häufig benutzte Vokabeln kann die Anwendung in 52 Sprachen übersetzen – und ermöglicht den Neuankömmlingen so, selbstständig Deutsch zu üben.
  • Einstieg Deutsch“ heißt die kostenlose Sprachlern‐App für Flüchtlinge, die der Deutsche Volkshochschul‐Verband (DVV) mit Fördermitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung entwickelt hat. Die App ist vollständig in 9 Sprachen übersetzt, darunter die wichtigsten Sprachen der
    Hauptherkunftsländer. Alle, die noch heute beginnen möchten, die deutsche Sprache zu erlernen, können unmittelbar in eine der alltagsnahen Lektionen einsteigen, ganz nach ihrem persönlichen Kommunikationsbedarf.
    Das umfangreiche, tutoriell begleitete und ebenfalls kostenfreie Online‐Lernportal “Ich will Deutsch lernen“  bietet einen kompletten digitalen Integrationskurs und kann mit verschiedenen Präsenzformaten kombiniert werden
  • Für die vom saarländischen Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) und dem saarländischen Softwareunternehmen EUROKEY Software GmbH entwickelte kostenlose FlüchtlingsAPP wurde ein Wortschatztrainer entwickelt, der in kurdischer Sprache und auf FARSI Flüchtlingen ohne oder nur mit geringen Kenntnissen der deutschen Sprache mit einem attraktiven Vokalbeltraining helfen will, sich auf sehr spielerische Weise auf Handy oder Smartphone einen Grundwortschatz anzueignen.
    Aktuell liegt für beide Sprachen ein Angebot vor, das für insgesamt 12 Themengebiete (z. B. Gesundheit, Beruf und Ausbildung, Lebensmittel, Getränke, Behördenbesuch) rund 400 Vokabeln als Grundwortschatz anbietet. Das Vokabular wird in den nächsten Wochen und Monaten noch ausgebaut.
    Die Apps sind speziell für Selbstlerner sowie für Anfänger ohne oder mit geringen Kenntnissen in der deutschen Sprache konzipiert, eignen sich aber auch für Lerner, die ihren Wortschatz auffrischen möchten.
    Die Apps können ab sofort kostenlos über die gängigen App-Stores (Apple App Store sowie Google Play Store) heruntergeladen werden.
  • Unter goethe.de/willkommen finden Flüchtlinge, die Deutsch lernen wollen, eine Vielzahl von Sprachlernangeboten des Goethe-Instituts: Selbstlernkurse, Sprechübungen und Videos sowie Informationen zum Umgang mit Behörden, im Alltag oder bei der Arbeitssuche. Alle Angebote funktionieren auf Smartphones und Tablets. Ein interaktives Wortschatztraining in 16 Sprachen kann ohne Vorkenntnisse genutzt werden, zahlreiche Angebote sind begleitend zu Präsenzkursen hilfreich.
  •  Mit den welcomegrooves lernen Flüchtlinge erste Wörter, Sätze, Redewendungen und ein wenig über die deutsche Kultur. Der kostenlose Einstiegskurs vermittelt Sprache durch Musik. So geht das Lernen einfacher. Welcomegrooves ist eine ehrenamtliche Gemeinschaftsproduktion. Alle Beteiligten bringen ihre Fähigkeiten ein damit Deutschlektionen in möglichst vielen Sprachen zur Verfügung stehen können.
  • Wer WhatsApp auf seinem Smartphone nutzt, kann WhatsGerman zu seinen Kontakten hinzufügen und erhält Basic-Vokabeln auf Deutsch, Englisch und Arabisch. Jeden Tag werden zudem kleine Übungseinheiten geschickt. Abmelden kann man sich jederzeit. Ein Sprachkurs wird zwar nicht ersetzt, aber für Interessierte sinnvoll ergänzt. Ein kostenloses Angebot de der Plan.net.Group.
  • Die Deutsche Welle bietet neben einem internationalen  Programm in 30 Sprachen (auf der Seite rechts oben den button „DW.COM in 30 languages“ drücken) auch kostenfreie online-Sprachkurse an. Der junge Journalist Jaafar Abdul-Karim informiert in seinem Videoblog und der Reihe Shababtalk (Sendungen in arabischer Sprache zu finden auf der arabischen Seite s.o.) über aktuelle Ereignisse.
  • Alles auf Arabisch, Englisch und Deutsch: Die ARD hat Nachrichten- und Informationen für Flüchtlinge auf ihrer Website zusammengestellt: Wegweiser für Flüchtlinge.  Radiosendungen gibt es unter WDR Cosmo.
  • Der SWR bietet Informationen und Service für Flüchtlinge auf www.swr.de/refugees. Auf Arabisch und Englisch im Fernseh- und Radioformat
  • Die Maus international spricht viele Sprachen und erklärt auf bewährte Art und Weise wieso Eier beim Kochen hart werden, Katoffeln aber weich, wie man sicher über die Straße geht und warum der Igel Stacheln hat. Alles auf Arabisch, Kurdisch, Dari und Englisch.

Didaktische Hilfen und Arbeitsmaterialien für den Unterricht

  • Anregungen für die Unterrichtspraxis bietet der „Materialkoffer“.
    Herausgegeben von Kajo Wintzen und Elisabeth Vanderheiden für die KEB Rheinland-Pfalz
  • Die UNESCO fordert, freie Inhalte im Bildungswesen an zentraler Stelle leicht auffindbar, strukturiert, inhaltlich geprüft, als frei gekennzeichnet und idealerweise bereits didaktisch aufbereitet anzubieten. Dieser Aufgabe widmen sich die Bildungsserver in Deutschland schon seit ihrer Gründung, ELIXIER ist die Kooperationsplattform dafür. Das Angebot umfasst etwa 50.000 redaktionell ausgewählte und auf Qualität geprüfte Bildungsmedien. Recherchierbare Inhalte reichen von Texten wie Arbeitsblättern oder Unterrichtseinheiten über Bilder, Audio- und Videomaterial, bis hin zu Selbstlernmaterialien wie Webquests und Schulsoftware zum Download.
  • Deutsch für Flüchtlinge – Praxishilfen
    Sehr nützliche, ausführliche und praxisorientierte Handreichung für Sprachkursleitende.  Reflexionen zum Erwerb einer Fremdsprache bzw. der deutschen Sprache führen über die Auseinandersetzung mit der Zielgruppe Flüchtlinge bis zur Unterrichtsmethodik und -didaktik mit vielen Arbeitsblättern, Spielen und Tipps.
    Zusammengestellt von den SprachlehrerInnen SEPA in EQUAL II
  • Die Landesbüchereistelle bietet u. a. speziell zusammengestellte Medienkisten für Flüchtlinge an. Diese dienen vor allem dem Erlernen der deutschen Sprache und der Leseförderung. Die Medienkisten enthalten jeweils ca. 35 Medien: Bilderwörterbücher für Kinder und Erwachsene / Sprachkurse zum Selbstlernen oder Materialien zur Begleitung von Sprachkursen / Lektüren in leichter Sprache / Basiswerke zu Wortschatz und Grammatik der deutschen Sprache, in verschiedenen Niveaustufen / Textlose Bilderbücher und andere Materialien für Erzähl- und Vorlesestunden für Kinder / „Sprechende“ Bücher ( tiptoi, TING) und weitere Medien / Ratgeber zur Orientierung und Integration. Die Medienkisten können über die Ergänzungsbüchereien der Landesbüchereistelle in Koblenz und Neustadt bis zu 6 Monate ausgeliehen werden.
  • Heike Pahlow und das Lingo4you-Team möchten ehrenamtliche Lehrkräfte unterstützen und bieten ihnen kostenlos viele nützliche Unterrichtsmaterialien an.  Die Seiten Unterrichtsmaterialien Deutsch als Fremdsprache dürfen im Rahmen des ehrenamtlichen Unterrichts kostenlos ausgedruckt und genutzt werden. Für den kommerziellen Einsatz in Deutschkursen , kann die Datei für 10 Euro als Schullizenz unter www.lingolia.com/de/daf erworben werden.
  • In den Kitas und Schulen steigt der Bedarf an Materialien, die Kindern und Jugendlichen das Deutschlernen erleichtern. Der Verlag an der Ruhr möchte daher allen, die haupt- oder ehrenamtlich mit Flüchtlingen arbeiten, eine Hilfestellung geben und haben fix und fertige Materialien für Deutsch als Zweitsprache (DaZ) für Kitas/Krippe, Grundschule und Sekundarstufe zusammengestellt, die kostenlos heruntergeladen und direkt eingesetzen können.
  • Das DIE/wb-web sammelt in einer Linkliste OER-Materialien für Deutschkurse mit Flüchtlingen. Es handelt sich ausschließlich um Material, das als Open Eduational Resources im Netz zur Verfügung steht. Alle hier angegebenen Materialien können also ohne Bedenken genutzt werden, oftmals reicht eine Namensnennung. Die genaue Lizenz ist jeweils angegeben.

Übersetzungshilfen

  • Mit Übersetzungshilfen, Bildtafeln und Arbeitsblättern in Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch, Farsi/Dari, Urdu, Tigrinya, Russisch, Serbisch, Albanisch und Rumänisch erleichtert das tıp docGesundheitsheft für Asylbewerber die Kommunikation im Bereich Gesundheit.
    Von Christina Heiligensetzer, hrsg. durch den Verein Bild und Sprache e.V.
  • ARBEIT UND LEBEN gGmbH ist dabei einen ehrenamtlichen Laien-DolmetscherInnenpool aufzubauen. Die Dienstleistung dieses Pools ist dort vorgesehen, wo derzeit keine Möglichkeit besteht, professionelle Dolmetscher und Dolmetscherinnen zu beschäftigen.
  • Das Ausfüllen von Formularen deutscher Ämter stellt  für Flüchtlinge und Migrant_innen eine große Schwierigkeit dar. Meist gibt es nur deutsche Fassungen. Auch Beratende stoßen schnell an die Grenzen ihrer Kapazitäten, wenn sie beim Ausfüllen helfen sollen. Das Projekt „Formulare verstehbar machen“ der Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen in Berlin will diesen Missstand ändern! Wichtige Behördenformulare werden übersetzt und erläutert  – zumindest in die hauptsächlich nachgefragten Sprachen.

Ehrenamtliches Engagement

  • Mit der Zusammenstellung einer umfassenden Datenbank der bestehenden ehrenamtlichen Aktivitäten, Initiativen, HerferInnenkreise, sowie der hauptamtlichen Koordinierungsstellen und der „Runden Tische“ gibt die Seite http://www.aktiv-fuer-fluechtlinge-rlp insbesondere für NeueinsteigerInnen einen Überblick von Anlaufstellen und Mitwirkungsmöglichkeiten in RLP. Außerdem werden Fortbildungs- und Unterstützungsbedarfe der Initiativen gesammelt und auf Basis der gesammelten Erkenntnisse passende Fachtage und Fortbildungen veranstaltet.  Um dem Informationsbedarf der ehrenamtlich Aktiven gerecht zu werden, gibt es auf unserer Internetseite zum Themenbereich Flucht, Asyl und Ehrenamt leicht zugängliche Informationen, sowie Arbeitshilfen und Leitfäden, die UnterstützerInnen im Alltag helfen.
  • Fragen rund um’s Ehrenamt, wie “ Was ist beim Einsatz des privaten PKWs zu beachten?“, „Wie sind ehrenamtlich Engagierte in der Flüchtlingshilfe versichert?“ oder „Sind Flüchtlinge versichert, wenn sie sich ehrenamtlich engagieren?“ werden auf der Seite www.wir-tun-was.de der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei beantwortet.
  • Der Arbeitskreis Asyl der Arbeitsgemeinschaft Frieden in Trier hat die Broschüre „Flucht-Exil-Integration“ herausgegeben. Sie ist als Anregung und Basiswissen für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit und alle Interessierten gedacht.
    Die Broschüre thematisiert beispielsweise den Heimatverlust und damit verbundene Folgen oder den Umgang mit Sprache und Sprach­schwierigkeiten. Dabei nimmt der Text mal die Perspektive der Geflüchteten, mal die der Einheimischen ein, und weist auf das mögliche Gefühls- und Handlungs­spektrum auf beiden Seiten hin. Diverse Hindernisse bei der Integration sowie Möglichkeiten eines gelingenden Miteinanders werden deutlich.
    Tipps für Ehrenamtliche, Fakten zu gesetzlichen Regelungen, Literatur- und Filmempfehlungen und Informationen über Flüchtlingsorganisationen sind weitere Inhalte der Broschüre.
    Die 28-seitige Broschüre in A5 ist ab sofort gegen eine Spende von 1,- €
    im Weltladen der Arbeitsgemeinschaft Frieden Pfützenstr.1 in Trier erhältlich.
    Email: buero@agf-trier.de Telefon: 0651 9941017
  • openSAP bietet einen online-Kurs für Menschen an, die ehrenamtliche DeutschlehrerIn für Asylsuchende werden möchten. Es ist keine formale Ausbildung als LehrerIn notwendig, und dieser Kurs bildet nicht formal als DeutschlehrerIn aus.
    In diesem Kurs stellen ehrenamtliche DeutschlehrerInnen ihre Aktivitäten vor. Es werden einige wichtige Methoden vorgestellt, die bei der Unterrichtsvorbereitung und Durchführung helfen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Lehrenden bei Unterrichtseinheiten über die Schulter zu schauen. Als Abschluss geben MitarbeiterInnen vom Paritätischen Wohlfahrtsverband wertvolle Tipps zu den logistischen und organisatorischen Aspekten eines solchen Vorhabens.
    Der Einstieg in diesen Kurs ist jederzeit möglich und kostenfrei.

  • Das Goethe-Institut bietet unter goethe.de/willkommen Informationen über kostenlose Fortbildungsangebote für Ehrenamtliche, die sich im Bereich der Sprachförderung einsetzen.
  • Mit dem Handbuch „Wie bitte? – Deutsch für Flüchtlinge und MigrantInnen“ unterstützt das Diakonische Werk Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Verein Tübingen e. V. Verantwortliche in Sprachkursen. Praxisbezogene Themen und lebensnahe Übungen zeichnen die über 200 starke Seiten starke Loseblattsammlung aus. Das Handbuch ist besonders geeignet für ehrenamtliche Sprachkursleiter und deren Arbeit mit Flüchtlingen, da viele Texte und Dialoge auf deren Lebenssituation eingehen.
    Das Handbuch kann für 19,50 Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden.
  • Derzeit kommen überwiegend männliche Flüchtlinge nach Deutschland – sie finden Aufnahme in Fußballvereinen, sie bekommen Deutschunterricht, für sie werden Praktika und Arbeitsstellen gesucht usw. Das Angebot für die weiblichen Flüchtlinge ist sehr viel geringer – und das hat nicht nur mit ihrer geringeren Anzahl zu tun. Wie man speziell Frauen helfen kann und was zu bedenken ist beleuchtet die Seite www.wie-kann-ich-helfen.info.