
Wir möchten Ihnen und Euch heute unser Projekt vorstellen:
„Baseballschlägerjahre Rheinland-Pfalz: Lehren des zivilgesellschaftlichen Kampfes der 1990er und 2000er Jahre gegen Rechtsextremismus“
Link zur Webseite: https://baseballschlaegerjahre-rlp.de/
Zum Projekt
In den letzten Jahren beobachten wir ein erneutes Erstarken rechtsextremer Ideologien, Parteien und Gewalt – mit spürbaren Folgen für marginalisierte Gruppen und unsere Demokratie. Gleichzeitig wurden und werden die Erfahrungen der Menschen, die sich bereits in den 1990er und 2000er Jahren gegen Rechtsextremismus engagiert haben, wenig gehört.
Hier setzt unser Projekt „Baseballschlägerjahre RLP“ an. Es nimmt die Perspektiven von Zeitzeug*innen und Betroffenen von Rechtsextremismus und rechter Gewalt sowie von Aktivist*innen, die sich gegen Rechts engagiert haben, in den Blick: Welche Erfahrungen haben sie gemacht? Welche Formen des Widerstands haben sich entwickelt? Und was lässt sich daraus für den Umgang mit Rechtsextremismus heute lernen?
Kern des Projekts sind Interviews, die durch eine wissenschaftliche Einordnung ergänzt werden. Außerdem gibt es einen Blog, in dem Besucher*innen der Webseite ihre Erfahrungen aus den Baseballschlägerjahren teilen können. So entsteht ein vielschichtiges Bild von Engagement, Strategien und Kontinuitäten im Kampf gegen Rechtsextremismus.
zur wissenschaftlichen Einordnung
Ziel des Projekts ist es, Erinnerungen zu bewahren, zivilgesellschaftliches Engagement sichtbar zu machen und Impulse für aktuelle Debatten und Handlungsstrategien zu geben.
Zum Titel: #baseballschlaegerjahre
Der Hashtag geht auf den Journalisten Christian Bangel zurück, der im Herbst 2019 die Zeug*innen der Baseballschlägerjahre aufrief, ihre Erfahrungen zu teilen – und innerhalb von Tagen tausende Antworten erhielt. Der Hashtag wird in der öffentlichen Wahrnehmung häufig nur mit Ostdeutschland verbunden. Mit dem Titel „Baseballschlägerjahre RLP“ knüpfen wir bewusst an diese bundesweite Debatte an und hoffen sie zu erweitern: Auch in Westdeutschland – und konkret in Rheinland-Pfalz – gab es in dieser Zeit rechtsextreme Gewalt, neonazistische Gruppen und engagierten Widerstand.
Wir freuen uns über Ihr und Euer Interesse und bieten gerne an, das Projekt ausführlicher vorzustellen.
Gerne kann die Mail an Interessierte weitergeleitet, das Projekt in Newslettern vorgestellt und auf Websites verlinkt werden.
Das Projekt wurde gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz.