Einladung: Workshop „nope sagen, Haltung zeigen“ in Bad Kreuznach (24.10.26) und Ludwigshafen (6.11.26)

wir laden euch herzlich zu den Pilot-Workshops unseres Projektes „Haltung zeigen“ in Bad Kreuznach und Ludwigshafen ein:

Wie gelingt es, im Alltag Haltung zu zeigen – auch dann, wenn es unbequem ist?

Uns allen begegnen Situationen im Alltag, in denen es schwierig ist, Stellung zu beziehen: Der sexistische Spruch eines Kollegen, der Kommentar zum Körper einer anderen Person, eine rassistische Bemerkung im Bus oder eine irritierende politische Aussage im Freundeskreis. In solchen Momenten müssen wir entscheiden, ob und wie wir reagieren. Und auch abwägen, welche Konsequenzen das haben könnte.

Viele von uns haben eigentlich einen Wertekompass. Doch wenn problematische Aussagen fallen, reagieren wir oftmals nicht– und später wünschen wir uns, wir hätten etwas gesagt. Unsicherheiten, Konfliktscheu oder sozialer Druck führen dazu, dass wir unsere Haltung nicht zeigen.

Der Workshop „nope sagen, Haltung zeigen“ bietet einen geschützten Raum, um sich auf genau solche Situationen vorzubereiten und sie praktisch zu üben. Gemeinsam reflektieren wir unsere Werte, festigen unsere Haltung und setzen uns mit den Mechanismen und Erscheinungsformen von Diskriminierungen und Menschenfeindlichkeit auseinander. Neben der Vermittlung von Grundlagenwissen steht das Wahrnehmen der eigenen Werte und damit verbundener Emotionen im Mittelpunkt. Das Erlernen und Ausprobieren praktischer Handlungsmöglichkeiten für den Alltag – etwa anhand von Gruppenübungen, Austausch und Diskussionen – gibt uns Sicherheit darin, Position zu beziehen und Grenzen zu setzen.

Ziel ist es, die Teilnehmenden dabei zu unterstützen, zu fundierten und reflektierten Haltungen zu gelangen und diese zu vertreten.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Termin:

  • Samstag, 24.10.2026 – Chancenhaus Bad Kreuznach (10-18 Uhr)
    zur Anmeldung
  • Freitag, 06.11.2026 – Lernzirkel Ludwigshafen (13-21 Uhr)
    zur Anmeldung

Der Workshop richtet sich an alle Interessierten, die ihre Haltung stärken und sich für ein respektvolles und diskriminierungsarmes Miteinander einsetzen möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnahme an praktischen Übungen ist freiwillig – wer sich damit nicht wohlfühlt, kann beobachten, statt mitzumachen.

Das Projekt wird durch das Land Rheinland-Pfalz gefördert. Es ist ein Kooperationsprojekt mit der Landesvereinigung ländlicher Erwachsenebildung in RLP (LEB).


Wir freuen uns auf Anmeldungen und den gemeinsamen Austausch.

„Worüber reden wir eigentlich?“

Unsere Leitbild-Diskussion hat gezeigt: Wer über gesellschaftliche Themen reden will, braucht ein gemeinsames Verständnis von Begriffen und Hintergründen. Mit unserer Workshop-Reihe schaffen wir genau das – Raum, um Vokabeln, Positionen und Debatten aktueller Themen gemeinsam zu verstehen und zu diskutieren.

zur Anmeldung

Online-Workshop: Didaktik trifft KI – Lehrmaterialien effizient erstellen

02. September, 10-11.30 Uhr, online

Wie wird aus einer Idee mit KI ein gutes Lehrmaterial? Ob verständlicher Text, Arbeitsblatt, Infografik oder Präsentation – generative KI bietet viele Möglichkeiten, Inhalte schneller und zielgruppengerechter aufzubereiten. Im Workshop geht es darum, welche KI-Tools sich wofür eignen und wie sie didaktisch sinnvoll eingesetzt werden können. ChatGPT, Gemini, Canva, Gamma & Co. stehen dabei ebenso im Fokus wie spezielle Educational-KI-Tools. Entscheidend ist dabei die Frage: Wo macht KI die Erstellung wirklich effizienter – und wo kostet sie am Ende mehr Zeit und Nerven?

Referentin: Dr. Sabine Hemsing, VCRP

Anmeldung: https://andereslernen.de/anmeldung-zu-workshop-reihe-ki-verstehen-chatgpt-und-co-praxisnah-und-sicher-anwenden/

„Nope sagen – Haltung zeigen“: Workshops starten im Oktober

anderes lernen startet ab Oktober 2026 zwei Pilot-Workshops in Ludwigshafen und Bad Kreuznach zum Thema „Haltung zeigen“.

Sie sind ein Lern- und Erprobungsraum, in dem die Teilnehmer*innen ihre eigene Haltung bzgl. Menschenfeindlichkeiten und struktureller Diskriminierung finden, festigen und reflektieren können. Gleichzeitig üben wir, die eigene Haltung auf verschiedene Weisen und in verschiedenen Szenarien (bei der Arbeit, innerhalb der Familie, im Bus etc.) zu vertreten und lernen neue Strategien voneinander. Die Workshops stärken Handlungssicherheit und ermutigen dazu, Position zu beziehen und Grenzen zu setzen.

Mit „nope“ sagen wir „Bis hierhin und nicht weiter“ oder „Ich sehe das anders“.

 

Die Workshops richten sich an alle alle interessierten Bürger*innen sowie Mitarbeitende in Organisationen, ehrenamtlich Tätige und Multiplikator*innen.

Workshop „nope sagen – Haltung zeigen“ am 24.10.2026, 10-18 Uhr im Chancenhaus Bad Kreuznach

Workshop „nope sagen – Haltung zeigen“ am 6.11.206 von 13-21 Uhr bei Lernzirkel, Ludwigshafen:

Die Teilnahme ist kostenlos.

Eine Anmeldung ist ab August möglich. 

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte projekt@andereslernen.de

 

 

gefördert durch

 

 
 

Workshop-Reihe 2026: „KI verstehen – ChatGPT und Co praxisnah und sicher anwenden“

Flyer des Workshops

In diesem Jahr dreht sich bei uns alles um Künstliche Intelligenz – in 6 Online-Workshops zu Themen wie Grundlagen verstehen, Lehrmaterialien erstellen, Datenschutz und KI im Büro und unterwegs.

06.05. – Wie denkt KI? – Grundlagen einfach erklärt
20.05. – KI im Büroalltag – clever & effektiv einsetzen
10.06. – KI unterwegs – smarte Tools auf dem Smartphone nutzen
02.09. – Didaktik trifft KI: Lehrmaterialien effizient erstellen
16.09. – KI in Social Media – Fakt oder Fake
30.09. – Datenschutzfreundliche KI – entdecke sichere Alternativen

Flexibel teilnehmen: Jeder Termin ist einzeln buchbar, ohne Vorkenntnisse.

Die Workshops finden mittwochs von 10:00 bis 11:30 Uhr statt und werden von Expert*innen des VCRP geleitet.

zur Anmeldung

Projektvorstellung – Baseballschlägerjahre Rheinland-Pfalz: Lehren des zivilgesellschaftlichen Kampfes der 1990er und 2000er Jahre gegen Rechtsextremismus

Wir möchten Ihnen und Euch heute unser Projekt vorstellen:

„Baseballschlägerjahre Rheinland-Pfalz: Lehren des zivilgesellschaftlichen Kampfes der 1990er und 2000er Jahre gegen Rechtsextremismus“

Link zur Webseite: https://baseballschlaegerjahre-rlp.de/

Zum Projekt

In den letzten Jahren beobachten wir ein erneutes Erstarken rechtsextremer Ideologien, Parteien und Gewalt – mit spürbaren Folgen für marginalisierte Gruppen und unsere Demokratie. Gleichzeitig wurden und werden die Erfahrungen der Menschen, die sich bereits in den 1990er und 2000er Jahren gegen Rechtsextremismus engagiert haben, wenig gehört.

Hier setzt unser Projekt „Baseballschlägerjahre RLP“ an. Es nimmt die Perspektiven von Zeitzeug*innen und Betroffenen von Rechtsextremismus und rechter Gewalt sowie von Aktivist*innen, die sich gegen Rechts engagiert haben, in den Blick: Welche Erfahrungen haben sie gemacht? Welche Formen des Widerstands haben sich entwickelt? Und was lässt sich daraus für den Umgang mit Rechtsextremismus heute lernen?

Kern des Projekts sind Interviews, die durch eine wissenschaftliche Einordnung ergänzt werden. Außerdem gibt es einen Blog, in dem Besucher*innen der Webseite ihre Erfahrungen aus den Baseballschlägerjahren teilen können. So entsteht ein vielschichtiges Bild von Engagement, Strategien und Kontinuitäten im Kampf gegen Rechtsextremismus.

zu den Interviews

zur wissenschaftlichen Einordnung

zum Blog

Ziel des Projekts ist es, Erinnerungen zu bewahren, zivilgesellschaftliches Engagement sichtbar zu machen und Impulse für aktuelle Debatten und Handlungsstrategien zu geben.

Zum Titel: #baseballschlaegerjahre

Der Hashtag geht auf den Journalisten Christian Bangel zurück, der im Herbst 2019 die Zeug*innen der Baseballschlägerjahre aufrief, ihre Erfahrungen zu teilen – und innerhalb von Tagen tausende Antworten erhielt. Der Hashtag wird in der öffentlichen Wahrnehmung häufig nur mit Ostdeutschland verbunden. Mit dem Titel „Baseballschlägerjahre RLP“ knüpfen wir bewusst an diese bundesweite Debatte an und hoffen sie zu erweitern: Auch in Westdeutschland – und konkret in Rheinland-Pfalz – gab es in dieser Zeit rechtsextreme Gewalt, neonazistische Gruppen und engagierten Widerstand.

Wir freuen uns über Ihr und Euer Interesse und bieten gerne an, das Projekt ausführlicher vorzustellen.

Gerne kann die Mail an Interessierte weitergeleitet, das Projekt in Newslettern vorgestellt und auf Websites verlinkt werden.

Das Projekt wurde gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz.