anderes lernen startet ab Oktober 2026 zwei Pilot-Workshops in Ludwigshafen und Bad Kreuznach zum Thema „Haltung zeigen“.
Sie sind ein Lern- und Erprobungsraum, in dem die Teilnehmer*innen ihre eigene Haltung bzgl. Menschenfeindlichkeiten und struktureller Diskriminierung finden, festigen und reflektieren können. Gleichzeitig üben wir, die eigene Haltung auf verschiedene Weisen und in verschiedenen Szenarien (bei der Arbeit, innerhalb der Familie, im Bus etc.) zu vertreten und lernen neue Strategien voneinander. Die Workshops stärken Handlungssicherheit und ermutigen dazu, Position zu beziehen und Grenzen zu setzen.
Mit „nope“ sagen wir „Bis hierhin und nicht weiter“ oder „Ich sehe das anders“.
Die Workshops richten sich an alle alle interessierten Bürger*innen sowie Mitarbeitende in Organisationen, ehrenamtlich Tätige und Multiplikator*innen.
Workshop „nope sagen – Haltung zeigen“ am 24.10.2026, 10-18 Uhr im Chancenhaus Bad Kreuznach
Workshop „nope sagen – Haltung zeigen“ am 6.11.206 von 13-21 Uhr bei Lernzirkel, Ludwigshafen:
Für das Lerncafé Neustadt a. d. Weinstraße im Projekt GrubiNetz wird im Projektjahr 2026 eine Honorarkraft benötigt, die für 3 UE pro Woche (bis zu 46 Wochen pro Jahr) ein Lerncafé betreut.
In diesem Jahr dreht sich bei uns alles um Künstliche Intelligenz – in 6 Online-Workshops zu Themen wie Grundlagen verstehen, Lehrmaterialien erstellen, Datenschutz und KI im Büro und unterwegs.
06.05. – Wie denkt KI? – Grundlagen einfach erklärt 20.05. – KI im Büroalltag – clever & effektiv einsetzen 10.06. – KI unterwegs – smarte Tools auf dem Smartphone nutzen 02.09. – Didaktik trifft KI: Lehrmaterialien effizient erstellen 16.09. – KI in Social Media – Fakt oder Fake 30.09. – Datenschutzfreundliche KI – entdecke sichere Alternativen
Flexibel teilnehmen: Jeder Termin ist einzeln buchbar, ohne Vorkenntnisse.
Die Workshops finden mittwochs von 10:00 bis 11:30 Uhr statt und werden von Expert*innen des VCRP geleitet.
In den letzten Jahren beobachten wir ein erneutes Erstarken rechtsextremer Ideologien, Parteien und Gewalt – mit spürbaren Folgen für marginalisierte Gruppen und unsere Demokratie. Gleichzeitig wurden und werden die Erfahrungen der Menschen, die sich bereits in den 1990er und 2000er Jahren gegen Rechtsextremismus engagiert haben, wenig gehört.
Hier setzt unser Projekt „Baseballschlägerjahre RLP“ an. Es nimmt die Perspektiven von Zeitzeug*innen und Betroffenen von Rechtsextremismus und rechter Gewalt sowie von Aktivist*innen, die sich gegen Rechts engagiert haben, in den Blick: Welche Erfahrungen haben sie gemacht? Welche Formen des Widerstands haben sich entwickelt? Und was lässt sich daraus für den Umgang mit Rechtsextremismus heute lernen?
Kern des Projekts sind Interviews, die durch eine wissenschaftliche Einordnung ergänzt werden. Außerdem gibt es einen Blog, in dem Besucher*innen der Webseite ihre Erfahrungen aus den Baseballschlägerjahren teilen können. So entsteht ein vielschichtiges Bild von Engagement, Strategien und Kontinuitäten im Kampf gegen Rechtsextremismus.
Ziel des Projekts ist es, Erinnerungen zu bewahren, zivilgesellschaftliches Engagement sichtbar zu machen und Impulse für aktuelle Debatten und Handlungsstrategien zu geben.
Zum Titel: #baseballschlaegerjahre
Der Hashtag geht auf den Journalisten Christian Bangel zurück, der im Herbst 2019 die Zeug*innen der Baseballschlägerjahre aufrief, ihre Erfahrungen zu teilen – und innerhalb von Tagen tausende Antworten erhielt. Der Hashtag wird in der öffentlichen Wahrnehmung häufig nur mit Ostdeutschland verbunden. Mit dem Titel „Baseballschlägerjahre RLP“ knüpfen wir bewusst an diese bundesweite Debatte an und hoffen sie zu erweitern: Auch in Westdeutschland – und konkret in Rheinland-Pfalz – gab es in dieser Zeit rechtsextreme Gewalt, neonazistische Gruppen und engagierten Widerstand.
Wir freuen uns über Ihr und Euer Interesse und bieten gerne an, das Projekt ausführlicher vorzustellen.
Gerne kann die Mail an Interessierte weitergeleitet, das Projekt in Newslettern vorgestellt und auf Websites verlinkt werden.
Das Projekt wurde gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Andere Weiterbildung e.V. (BAW) hat das gemeinsame Positionspapier zur Aufstockung der Mittel für Integrations- und Berufssprachkurse unterzeichnet. Damit setzen wir ein starkes Zeichen für inklusive Bildungswege, gesellschaftliche Teilhabe und den Zugang zum Arbeitsmarkt.
„Gemeinsam engagieren wir uns auf vielfältige Weise für inklusive Wege zu mehr Bildungsgerechtigkeit, für Zugänge zu Arbeitsmarkt und gesellschaftlicher Teilhabe.“
wer: Joachim Ochse (Geschäftsführer LAG anderes lernen e.V.), Katja Leyendecker (LAG anderes lernen e.V.) Inhalte des Workshops: – Wie sind Weiterbildungsveranstaltungen zu erfassen? – Was muss ein Veranstaltungsnachweis enthalten? – Was ist bei den Veröffentlichungen zu beachten? – Wie sind die Formblätter auszufüllen?
Wir suchen für die ESF+-Alphabetisierungskurse der Mitgliedsvereine von anderes lernen Dozent*innen für die Kursangebote, Lernberatung und sozialpädagogische Begleitung.